Das Unglück der Apollo 13

Im April 1970 startete die Weltraum-Mission Apollo 13 mit Fred Haise, Jim Lovell und John Swigert an Bord. Am 11.April 1970 hob die Kapsel an der Spitze der Saturn V vom Weltraumbahnhof Cap Canaveral ab, wobei es aber nach knapp zwei Minuten zu Vibrationen kam, ein Triebwerk schaltete daher früher ab und durch das eigenständige Flugführungssystem wurde dies ausgeglichen indem die vier anderen Triebwerke eine halbe Minute länger zündeten als vorgesehen. Nun befand sich Apollo 13 nach zwei Erdumkreisungen auf den Weg zum Mond.

Nach einem Flug von rund 300.000 Kilometern und 55 Stunden nach dem Start kam es zu einer Explosion. Von den zwei Sauerstofftanks des Servicemoduls Odyssey explodierte einer nachdem der Ventilator kurz vorher eingeschaltet worden war. Jim Lovell meldete der NASA darauf „Houston, wir haben ein Problem“ und dieser Satz wurde weltberühmt. Die Mission musste abgebrochen werden, da die Strom-, und Sauerstoffversorgung nur noch für wenige Stunden gesichert war. Die Astronauten entschieden sich in Absprache mit Houston für einen Umstieg in die Mondlandefähre Aquarius. Nach einem Manöver um den Mond mit Unterstützung seines Gravitationsfeldes wurde der Kurs wieder Richtung Erde eingeleitet.

Das Lebenserhaltungssystem der Mondlandefähre war nicht kompatibel mit dem der Kommandokapsel. Daher musste aus vorhandenen Mitteln an Bord ein Adapter für den CO2-Filter gebaut werden um eine ausreichende Sauerstoffversorgung zu gewährleisten, was auch gelang. Erneut stiegen die Astronauten um diesmal zurück zur Kommandokapsel um das Landemanöver einzuleiten. Am 17.April kurz nach 13 Uhr wasserte Apollo 13 im Pazifik und wurde vom Transportschiff USS Iwo Jima aufgenommen. Eine Konsequenzen des Unglücks war die Einstellung des Apollo-Programms im Dezember 1972 mit der Mondlandung der Apollo 17.

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