Pläne für Photovoltaik Kraftwerk im Weltall
Das amerikanische Unternehmen Pacific Gas & Electric (PGE) plant seit Beginn des letzten Jahres die Stromversorgung aus dem Weltall. Hierzu wurde eine Zusammenarbeit mit dem Solarunternehmen Solaren angekündigt, mit Hilfe dessen im Weltraum Solarfarmen entstehen sollen.
Laut Berichten des Branchenportals Cnet ist Solaren für den Bau der Photovoltaik Anlage zuständig, die PGE künftig mit 200 Megawatt Energie beliefern aus dem Weltraum beliefern soll. Diskutiert wird ein solches Vorhaben schon seit längerem, doch bislang wagte sich niemand an die Umsetzung.
Nun aber befasst sich die Allianz aus Energieunternehmen und Solarexperten konkret mit der Verwirklichung dieses Projekts. Allerdings gestaltet sich Dies aufgrund der Transportfrage nicht ganz einfach. Das Pentagon stellte bereits 2007 Untersuchungen zu der Machbarkeit eines solchen Vorhabens an, mit dem Ergebnis, dass eine solche Anlage zehnmal größer sein müsste als die Raumstation ISS.
Solaren will Solarpanele mit Kommunikationssatelliten ins All schicken, die optimal zur Sonne ausgerichtet sind und Strom erzeuge, welcher umgewandelt durch ein Funksignal zurück zur Erde geschickt wird. Der Hauptvorteil gegenüber Solaranlagen auf der Erde liegt darin, dass Energie rund um die Uhr gewonnen werden kann und nicht abhängig von Witterungsverhältnissen oder Ähnlichem ist.
Was die Realisierung des ehrgeizigen Projekts bislang verzögert sind die extremen Kosten. Prototypen der Space Solar Power Station (SSP-Station) wurden bereits ein entwickelt und eine Entwicklerprogramm zur Kostenreduktion ins Leben gerufen. Neben Tests im Labor plant Solaren auch Feldversuche, für die Testsatelliten ins All geschickt werden sollen. Der Auftraggeber PGE steht dem Projekt optimistisch gegen und vertraut auf die Kompetenz seines Partners.
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