Raumfahrt – ein kleiner Überblick
Die Geschichte der modernen Raumfahrt reicht bis in das frühe 20.Jahrhundert zurück, als der russische Wissenschaftler Konstantin Ziolkowski die theoretischen Grundlagen basierend auf mathematischen Berechnungen bezogen auf den Raketenantrieb aufstellte und gilt als einer der Ideengeber für die Stufenrakete. Der US-Ingenieur R.H. Goddard entwickelte um das Jahr 1910 erste Raketenmotoren. Die erste Rakete mit Flüssigstoffantrieb startete im Jahr 1926. Der Raketen-Ingenieur Wernher von Braun trug maßgeblich zur Raketenforschung bei als er während des zweiten Weltkriegs in Peenemünde im Auftrag des Deutschen Reichs die A4 bzw. V2-Rakete entwickelte. Die V2 gilt als eine der Vorläuferinnen der modernen Raketen wie der Saturn V.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Wernher von Braun für die US-Regierung tätig und war dann für die im Jahre 1958 gegründete US-Weltraumbehörde NASA tätig. Im Auftrag der NASA war er stark in die Entwicklung der Raumfahrtprogramme Mercury, Gemini und Apollo involviert. Er war verantwortlich für die leitende Entwicklung der ersten Stufe der späteren Mondrakete Saturn V.
Im Jahre 1969 und zwar am 21. Juli 1969 landeten im Rahmen des Raumfahrtprogramms Apollo 11 mit Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins die ersten Menschen auf dem Mond. Drei Jahr später am 11.Dezember 1972 fand die bis heute letzte Mondlandung statt. Die heutige Raumfahrt ist vor allem durch den Raumpendler Space Shuttle und Satelliten geprägt worden. Heute haben nicht nur die USA ein Raumfahrtprogramm sondern auch die Länder China, Indien und Brasilien streben nach den Sternen. Private Raumfahrtunternehmen sind entstanden, die es Normalbürger in Zukunft erlauben werden in den Weltraum zu fliegen. Der Bau einer Mondbasis ist ebenso geplant wie eine Landung auf dem Mars.
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