Sputnik – Der erste Satellit der Welt
Der russische Satellit Sputnik I versetzten die USA und die Welt einen Schock, als er am 4.Oktober 1957 ein Funksignal zur Erde sandte und damit bewies dass eine Funkübertragung aus dem Weltraum möglich ist. Es handelte sich bei Sputnik I um einen Satelliten aus einer hochglänzenden Kugel aus Aluminium, die mit Stickstoff gefüllt war und nur rund 84 Kilogramm wog. Zwei Antennenpaare waren für die Funkübertragung verantwortlich. Die Stromversorgung erfolgte über drei Silber-Zink-Akkus.
Das Funksignal wurde von zwei Funksendern ausgestrahlt und zwar 21 Tage lang. Der Satellit verglühte am 2. Januar 1958 aufgrund einer stark sinkenden Flughöhe und der bremsenden Ionosphäre. In der ganzen Welt konnte das piepende Funksignal empfangen werden. Die damalige Sowjetunion bewies mit Sputnik I und neun weiteren Satelliten des Kosmos-Programms dass sie dazu in der Lage war mit ihren Raketen den Weltraum zu erobern. Als Folge dieses Sputnik-Schocks verstärkten die USA ihre Anstrengungen ebenfalls einen Satelliten ins All zu bringen.
Das erste Lebewesen wurde am 3.November 1957 in den Weltraum geschossen. Es handelte sich um die Hündin Laika, die sich an Bord des Satelliten Sputnik II befand. Das Tier sollte zehn Tage im Weltraum bleiben um ihre Körperfunktionen in ausreichender Weise aufzuzeichnen. Die Hündin umkreiste 2250 mal die Erde bevor ihr kleines „Raumschiff“ nach 162 Tagen am 14. April 1958 mit ihr an Bord verglühte. Mit Strelka und Belka flogen am 19.August 1960 an Bord von Sputnik V zwei weitere Hunde in den Weltraum. Im Gegensatz zu Laika überlebten sie allerdings den Weltraumflug und landeten einen Tag später wieder wohlbehalten auf der Erde.
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